
ADHS-Medikamente wirken – aber nicht so, wie Fachleute dachten
Frankfurter Rundschau
„Als ich die Ergebnisse sah, dachte ich, ich hätte mich geirrt“ – Forscher entdecken, dass ADHS-Medikamente nicht dort wirken, wo Experten es vermuteten.
Die Stimulanzien Ritalin und Adderall werden seit Jahrzehnten zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) eingesetzt, aber Untersuchungen zeigen, dass sie nicht, wie lange angenommen, auf die Aufmerksamkeitskreisläufe des Gehirns wirken. Stattdessen zielen die Medikamente laut einer neuen Studie, die in der Fachzeitschrift Cell veröffentlicht wurde, in erster Linie auf die Belohnungs- und Wachheitszentren des Gehirns ab. Die Studie verwendete Gehirnbilddaten von fast 5.800 Kindern im Alter von 8 bis 11 Jahren. Sie wies auch auf die wichtige Rolle hin, die Schlafmangel bei dieser Störung spielt.













