
„Sie spucken in den Brunnen, aus dem sie trinken“
Die Welt
Am Ostersamstag sind Hunderte Menschen durch die Berliner Stadtteile Neukölln und Kreuzberg gezogen. Sie riefen dabei israelfeindliche und antisemitische Parolen, etwa „Tod den Juden! Tod Israel“. Die Polizei schritt offenbar nicht ein. Der israelische Botschafter zeigt sich entsetzt.
Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat mit scharfen Worten antisemitische Parolen bei einer Demonstration in Berlin verurteilt. Die Demonstranten missbrauchten Deutschlands Freiheiten und riefen ohne Hemmung zur Vernichtung Israels und der Juden auf, erklärte er am Sonntagabend auf Twitter. Nach Angaben der Polizei hatten am Samstag in Berlin in den Stadtteilen Kreuzberg und Neukölln rund 500 Menschen in Solidarität mit Palästina und gegen Israel demonstriert.
Zu der Versammlung seien 100 Personen angemeldet gewesen, teilte eine Polizeisprecherin am Montag auf Anfrage mit. Im Verlauf des Demonstrationszugs habe die Teilnehmerzahl „im oberen dreistelligen Bereich“ gelegen. Berichte über antisemitische Parolen würden geprüft. Rund 250 Polizeibeamte sollen im Einsatz gewesen sein, darunter auch Dolmetscher.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











