
„Putin ist kein zweiter Hitler“, sagt Historiker Winkler
Die Welt
Heinrich August Winkler warnt vor einer Relativierung des Holocausts im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine. Vergleiche mit der NS-Zeit seien allenfalls im Detail angebracht. Auch zum derzeit so beliebten „Preußen-Bashing“ hat der Historiker eine klare Meinung.
Heinrich August Winkler hat Vergleiche zwischen der Schoah und anderen Verbrechen kritisiert. Die Ausrottung der europäischen Juden bleibe die zentrale Tatsache der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, sagte der renommierte deutsche Historiker dem Berliner „Tagesspiegel“. Sie sei „das größte Verbrechen aller Zeiten“.
Auch sei Wladimir Putin „kein zweiter Hitler“, sagte Winkler. Der russische Präsident wolle nicht die Juden ausrotten. Er scheine auch nicht ganz Europa erobern zu wollen. Er sei ein radikaler Nationalist, der den territorialen Bestand und den Einflussbereich der untergegangenen Sowjetunion so weit wie möglich wieder herstellen wolle.

Ermittlungen, Abhörmaßnahmen, schwere Anschuldigungen: Der frühere BND-Präsident August Hanning sagt gegenüber WELT, dass er im Fall Christina Block zu Unrecht ins Visier der Justiz geraten sei. Er bestreitet die Beteiligung an einer Kindesentziehung oder deren Planung – und kritisiert seinerseits die Strafverfolger.

Trotz Unmuts in der AfD-Bundesspitze tritt die Landtagsabgeordnete Lena Kotré mit Rechtsextremist Martin Sellner auf. Aufforderungen aus ihrer Partei, sie habe allein das „Remigrationskonzept“ ihrer Partei zu vertreten, folgt sie nicht. Gegenüber früheren Äußerungen werden bei Sellner Widersprüche deutlich.











