
Ärger mit Leihrollern - Wie können Städte gegensteuern?
n-tv
Frankfurt reguliert Anbieter von E-Scootern künftig strenger. Probleme mit falsch geparkten Rollern und Verkehrsverstößen gibt es auch andernorts in Hessen. Was die Städte dagegen unternehmen.
Frankfurt reguliert Anbieter von E-Scootern künftig strenger. Probleme mit falsch geparkten Rollern und Verkehrsverstößen gibt es auch andernorts in Hessen. Was die Städte dagegen unternehmen.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Sie stehen kreuz und quer oder werden auf dem Bürgersteig gefahren: E-Scooter sorgen immer wieder für Ärger. Tausende der Miniroller mit E-Antrieb sind in den größeren hessischen Städten unterwegs, mit steigender Tendenz: Vergangenes Jahr stieg die Zahl der Fahrten allein in Frankfurt auf 10,5 Millionen an. Zwar ist der Betrieb der Scooter meist reguliert - bisher aber nicht überall mit dem gewünschten Ergebnis.
Von einem besorgniserregenden Ausmaß spricht die Stadt Darmstadt, wenn es um abgestellte E-Scooter geht, die Fußgängern und Fußgängerinnen den Weg versperren. Insbesondere treffe dies mobilitätseingeschränkte Menschen. Die Stadt hinterfrage daher zunehmend den Mehrwert der E-Scooter für die Mobilitätswende, sagt ein Sprecher.
Wiesbaden und Frankfurt haben das Problem mit eigenen Parkflächen für Scooter eingedämmt. Die Zahl der Beschwerden ist seitdem zurückgegangen, wie beide Städte berichten.
In Frankfurt sind diese Flächen allerdings teils überfüllt - vor allem dort, wo die Scooter besonders stark nachgefragt werden. Auch Verkehrsverstöße wie Alkoholfahrten oder Fahren auf dem Gehweg seien nach wie vor problematisch, sagt Katharina Petry von der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft Traffiq.













