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Zum 80. von Graham Nash: Ohne einander ging es aber auch nicht

Zum 80. von Graham Nash: Ohne einander ging es aber auch nicht

Frankfurter Rundschau
Tuesday, February 01, 2022 04:59:51 PM UTC

Graham Nash von Crosby, Stills, Nash & Young wird heute 80 Jahre alt.

Echte Männerfreundschaften schließt man mit Fünf. Es gab einmal eine Welt, in der sich Jungs Wunden in die Arme ritzten und sich Blutsbrüderschaft versprachen. Oder sie gründeten eine Band wie Alan Clarke und Graham Nash, die in Manchester aufwuchsen und im selben Schulchor sangen. Aus dieser frühen Stimmerprobung wurde später eine der erfolgreichsten britischen Bands, die wegen ihres mehrstimmigen Harmoniegesangs mit den Beatles verglichen wurden und zwischenzeitig kaum weniger erfolgreich waren. The Hollies – der Name war eine Hommage an den legendären, frühverstorbenen Buddy Holly – produzierten zwischen 1963 und 1970 reihenweise Charthits, darunter „Bus Stop“, „Carousel“ und „Sorry Suzanne“.

Der Erfolg aber machte nicht glücklich, und so verließ Graham Nash, der äußerlich immer ein wenig an einen Volksschullehrer des Fachs Gemeinschaftskunde erinnerte, in den Zeiten des Aufbruchs von 1968 nicht nur die Hollies, sondern auch Großbritannien. In Kalifornien stieß er auf David Crosby von den Byrds, mit dem ihn fortan eine abwechslungsreiche, mitunter schwierige Freundschaft verband. In stimmlicher Hinsicht aber war es eine auf Ewigkeit angelegte Verbindung, als Crosby, Stills & Nash (oft ergänzt durch Neil Young) schrieben sie Popgeschichte. Der öffentliche Startschuss dazu fiel 1969 beim Festival in Woodstock, wo Stephen Stills nervös ihren Auftritt ankündigte und dabei verriet, dass sie erst zum zweiten Mal zusammen spielen. „Wir haben die Hose gestrichen voll“ ist seither wohl eine der ehrlichsten Ansagen der Pophistorie.

Sie hatten nur eine Handvoll Songs, mitgebracht aus ihren jeweiligen Vorgängerbands Byrds, Buffalo Springfield und den Hollies, bald aber kamen mit „Teach Your Children“, „Love The One You’re With“ und „Judy Blue Eyes“ neue hinzu. Am Klavier von Joni Mitchell, mit der Graham Nash einige Zeit liiert war, schrieb er „Our House“, eine sentimental-verspielte Familienidylle, zu der es wegen der wechselvollen Bandgeschichte aber nie kam. Crosby, Stills, Nash & Young konnten nie lange miteinander. Ohne einander ging es aber auch nicht. Trotz diverser Soloversuche – am ergiebigsten für Neil Young – fanden sie immer wieder zusammen.

Die Stimmen von Crosby und Nash schienen einander zu benötigen, bei den diversen Trennungs- und Wiedervereinigungsversuchen waren sie die treibenden Kräfte. Für den exzessiven David Crosby war Graham Nash zugleich eine Art therapeutischer Beistand, er half ihm aus diversen Drogenkrisen heraus, wenn es sein musste mit Plänen für eine musikalische Reunion.

Das Lebensgefühl des ewigen Unterwegsseins, das eben auch von Trennungsschmerz dominiert ist, hat Graham Nash 1977 in dem Lied „Just a Song Before I Go“ zum Ausdruck gebracht. Entstanden sei es, so behauptete Nash, binnen 20 Minuten aufgrund einer Wette, der zufolge ein Dealer 500 Dollar darauf gesetzt hatte, dass er in so kurzer Zeit keinen Song zustande bringen werde. Den 500-Dollar-Schein, so Nash 2016 in einem Interview, besitze er noch immer.

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