
Béla Tarr gestorben: Die wiedergefundene Zeit
Frankfurter Rundschau
Béla Tarr revolutionierte das Kino mit radikaler Langsamkeit. Seine Filme prägten eine ganze Generation von Regisseuren weltweit.
Alle Begriffe, die versuchen, das „andere Kino“ zu benennen, alle gebräuchlichen Adjektive wie „unabhängig“, „persönlich“, „experimentell“ oder „nicht-industriell“ greifen zu kurz für die radikale Größe von Béla Tarr. Eine ganze Schule lässt sich von seinem nach Titeln überschaubaren, aber dennoch in seinem Wirkungsraum kaum greifbaren Werk ableiten, und wieder kursiert dafür ein unbeholfener Begriff: „Slow Cinema“.
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