
Zalando-Aus in Erfurt: Linke für strengere Förderregeln
n-tv
Als Zalando mit einem großen Logistik-Zentrum 2012 nach Erfurt kam, gab es staatliche Finanzhilfen. Nach dem Aus für den Standort gibt es Diskussionen, die Regeln für solche Subventionen zu ändern.
Als Zalando mit einem großen Logistik-Zentrum 2012 nach Erfurt kam, gab es staatliche Finanzhilfen. Nach dem Aus für den Standort gibt es Diskussionen, die Regeln für solche Subventionen zu ändern.
Erfurt (dpa/th) - Die Linke fordert nach dem Aus für das Erfurter Zalando-Logistikzentrum Korrekturen bei staatlichen Investitionshilfen für Unternehmen. Das geht aus einem Antrag hervor, der nach dem Willen der Oppositionsfraktion in einer Sondersitzung des Landtags beraten werden soll. Zuerst hatte die "Osterländer Volkszeitung" darüber berichtet.
Die Linke habe als Termin den 25. Februar vorgeschlagen, sagte eine Fraktionssprecherin auf Anfrage. Letztlich entscheide aber der Landtag, wann die Sondersitzung einberufen werde.
Bei Zalando stehen nach der Entscheidung des Vorstandes des Internet-Modehändlers 2.700 Arbeitsplätze in dem Logistik-Zentrum auf der Kippe. Der Standort soll Ende September geschlossen werden - dagegen wehrt sich der Betriebsrat. Die Landesregierung hat eine spezielle "Task Force" eingerichtet, um Perspektiven für die Beschäftigten und den Standort zu suchen. Betroffen sind nach den Angaben mindestens auch 300 Arbeitnehmer bei Zalando-Dienstleistern in der Region.
Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums hatte Zalando mehr als 22 Millionen Euro als Investitionshilfe erhalten. Die Zweckbindung sei ausgelaufen, die Auflagen erfüllt. Deshalb sei keine Rückforderung des Millionenbetrags möglich.













