Wirbel um gestohlene Curlingsteine
ZDF
Aus dem Curling-Stadion in Cortina sind zwei Steine gestohlen worden. Die News im Blog.
Aus dem Curling-Stadion in Cortina sind zwei Steine gestohlen worden. Die News im Paralympics-Blog. Über die Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina berichtet das ZDF vom 06.03.2026 bis zum 15.03.2026 täglich bei "sportstudio live". Noch vor dem offiziellen Start der Paralympischen Spiele in Italien sorgt ein Diebstahl beim Curling für Wirbel. Zwei Steine für den bereits am Mittwoch gestarteten Rollstuhl-Curling-Wettbewerb sind aus dem Curling-Stadion in Cortina gestohlen worden, wie der Weltverband World Curling mitteilte. Die Steine waren zuvor beim olympischen Mixed-Doubles-Turnier, das erstmals bei den Paralympics ausgetragen wird, im Einsatz. Einfluss auf den Wettbewerb hat der Diebstahl nicht. Zwei Tage vor der Eröffnungsfeier haben die Wettbewerbe der Paralympischen Winterspiele mit einem Coup der Gastgeber begonnen. Italiens Rollstuhlcurler setzten sich bei der Mixed-Doubles-Premiere zum Auftakt mit 7:5 gegen den Weltranglistenersten Südkorea durch. Orietta Berto und Paolo Ioriatti, bei der vergangenen Weltmeisterschaft lediglich 16. und im Ranking auf Platz neun, ließen den Großteil der nur 175 Zuschauer im Curling Stadium von Cortina d'Ampezzo jubeln. Auch China feierte beim klaren 10:3 gegen Weltmeister Japan eine Überraschung. Die Vorfreude auf die Paralympics in Italien steigt. Die deutsche Delegation bleibt der Eröffnungsfeier aus politischen und organisatorischen Gründen fern. Skeleton-Pilot Wladyslaw Heraskewytsch ruft die paralympischen Athleten zum Protest gegen die Zulassung russischer und belarussischer Sportler unter eigener Flagge auf. Der Ukrainer erklärte, warum er einen Boykott der Wettkämpfe nicht für den besten Weg hält: "Wenn wir die Bühne verlassen, überlassen wir sie Russland. Unsere Athleten sollten im Wettkampf zeigen, dass sie damit nicht einverstanden sind", sagte Heraskewytsch der "Bild". Der 27-Jährige selbst war bei Olympia kurz vor dem Start der Rennen disqualifiziert worden, weil er nicht auf seinen vom IOC untersagten Helm verzichten wollte. Der Kopfschutz zeigt die Bilder von mehr als 20 Sportlerinnen und Sportlern, die infolge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine ums Leben gekommen sind. Der ukrainische Skeletonpilot Wladyslaw Heraskewytsch glaubt noch an einen Ausschluss der russischen Sportler von den Paralympics und hofft dabei auf deutsche Unterstützung. "Deutschland ist ein starkes, einflussreiches Land im Sport. Eine klare Position hat Gewicht", sagte der 26-Jährige der "Bild": "Auch der Druck auf die italienische Regierung wächst jetzt, wenn immer mehr Länder die Eröffnungsfeier boykottieren. Es ist noch nicht zu spät, die Russen auszuschließen. Man könnte ihnen die Visa entziehen.













