Deutscher Paralympics-Star Marchand schreibt Sportgeschichte
ZDF
Olympia als Ruderin, nun die Winter-Paralympics im Skilanglauf: Die deutsche Athletin Kathrin Marchand liefert eine unglaubliche Geschichte.
Bei Olympia startete sie im Ruderboot, bei den Winter-Paralympics steht sie auf schneebedeckten Ski: Kathrin Marchand liefert eine unglaubliche Geschichte - und plant noch mehr. Kathrin Marchand entfesselt in diesen Tagen so viel Medieninteresse wie selten zuvor für den Para-Sport in Deutschland. Kein Wunder, schließlich ist die Geschichte der 35 Jahre alten Athletin aus Köln weltweit einzigartig. Nach zwei Olympia-Starts als Ruderin erlitt Marchand 2021 einen Schlaganfall ("Seitdem genieße ich jeden einzelnen Tag meines Lebens"). 2024 kehrte sie als Para-Ruderin bei den Sommer-Paralympics in Paris zurück, wurde Europa- und Weltmeisterin im Para-Mixed-Zweier und will nun am Dienstag bei den Winter-Paralympics in Lago di Tesero im Schnee eine Medaille im Para-Skilanglauf-Sprint gewinnen. Im Kopf hat diese außergewöhnliche Frau schon den nächsten verrückten Plan, um das Olympia- und Paralympics-Quartett komplett zu machen: Sie träumt von einem Start bei Winter-Olympia. "Es ist krass, wie viel Aufmerksamkeit jetzt schon da ist", sagt Kathrin Marchand im italienischen Sonnenschein: "Das ist wichtig für den Para-Sport, in dem so unglaubliche Leistungen vollbracht werden."













