
Wieder Warnstreiks an Schulen und Uni-Kliniken
n-tv
Unterrichtsausfälle und verschobene Operationen an Unikliniken sind die Folgen von Warnstreiks in MV. Damit wollen die Gewerkschaften ihren Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber aufrechterhalten.
Unterrichtsausfälle und verschobene Operationen an Unikliniken sind die Folgen von Warnstreiks in MV. Damit wollen die Gewerkschaften ihren Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber aufrechterhalten.
Rostock (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern haben sich zum wiederholten Male Beschäftigte an mehreren Schulen sowie den Universitätsmedizin-Standorten Rostock und Greifswald an Warnstreiks beteiligt. Zu den bestreikten Schulen gehörten die Pestalozzi-Grundschule in Torgelow, die Schule "Am Park" in Behrenhoff (beide Landkreis Vorpommern-Greifswald), die Ostseeschule in Wismar sowie die Regionale Schule in Dorf Mecklenburg (Landkreis Nordwestmecklenburg), wie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mitteilte.
Landesweit hätten sich acht Busse auf den Weg zur zentralen Kundgebung nach Rostock aufgemacht, sagte eine GEW-Sprecherin. Einer habe allerdings wegen Glatteis umdrehen müssen. An der zentralen Kundgebung am Neuen Markt in Rostock nahmen bei eisigen Temperaturen nach übereinstimmenden Angaben von Polizei und Gewerkschaft rund 600 Menschen teil. Die Veranstaltung wurde am frühen Nachmittag beendet und verlief laut Polizei ohne Zwischenfälle.
An der Pestalozzi-Grundschule in Torgelow hieß es, dass Unterricht ausfalle, die Betreuung der Kinder aber gesichert sei. Für mehrere Klassen wurden eine Notbetreuung organisiert.
Die Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder soll am 11. Februar fortgesetzt werden. Bis dahin seien keine weiteren Warnstreiks geplant, betonte die Sprecherin.













