
Wie viel Italien steckt wirklich in den Italien-Produkten im Supermarkt?
RTL
Lasagne, Tortelloni, Tiramisu – lieben wir! In nahezu jedem Supermarkt finden sich (vermeintlich) echt italienische Produkte, bei denen wir gerne zugreifen. Doch wie viel Italien steckt da wirklich drin? Würde man das so auch im Urlaub bekommen? Wir haben das getestet.
Mamma mia, ist das ein Angebot?Wir lieben es doch eigentlich alle: italienisches Essen. Und wie praktisch, dass es in so gut wie jedem Supermarkt beliebte Klassiker wie Lasagne, Tortellini, Tiramisu und Co. zu kaufen gibt. Doch wie authentisch sind die Lebensmittel, die man uns für wenig Geld dort anbietet? Sind sie so italienisch, wie eine echte Mamma oder Nonna sie zubereiten würde? Das haben wir für euch getestet! Verbraucherschützerin Dr. Britta Schautz nimmt uns gleich die italienische Butter vom Brot, denn schon beim beliebten Pesto alla Genovese verrät sie, dass es nicht im „europäischen Katalog der geschützten Lebensmittelbezeichnung aufgenommen” ist. Genau deshalb dürfe man die Rezepturen in Deutschland variieren. „Und das nutzen die Hersteller ganz klar aus, um Geld zu sparen!“ Lese-Tipp: „Ranzig” und „stichig-schlammig”! Dieses Olivenöl bekommt von Stiftung Warentest sein Fett weg Und auch viele Verpackungen sind extra so gestaltet, dass sie uns auf die (angeblich) echt italienischen Produkte aufmerksam machen. Ein hübsches italienisches Design lockt uns als vermeintlich authentisch an, damit wir aus dem Bauch heraus zugreifen. Wenn man sich einmal die Mühe macht, die Zutatenliste durchzulesen, fällt es auf: Statt der klassischen Zutaten zum Beispiel bei Tiramisu werden Ersatzprodukte verwendet. In unserer Stichprobe finden wir nur Tiramisu, das wenig Mascarpone enthält, stattdessen Mascarpone-Frischkäse. Es gibt „Instant-Kaffee“ anstatt Espresso und jede Menge Emulgatoren, Fettsäuren und Zusatzstoffe.













