
Wie Milei den Lehren aus der Militärdiktatur in Argentinien schadet
Frankfurter Rundschau
Argentinien gedenkt der Diktatur-Opfer, doch Präsident Milei relativiert die Verbrechen. Er bestreitet die Zahl von 30.000 Toten ohne Beweise.
Buenos Aires – Ein halbes Jahrhundert nach dem Beginn der Diktatur in Argentinien haben Zehntausende Menschen in Buenos Aires und anderen Städten des Landes an die brutale Gewaltherrschaft der Militärs und an die bis heute vermissten Opfer erinnert. Tausende Menschen marschierten am Dienstag in der Innenstadt zur historischen „Plaza de Mayo“, gegenüber dem Präsidentenpalast. Dort skandierten sie: „Erinnerung, Wahrheit und Gerechtigkeit“. Zudem forderten sie auf Transparenten: „Sagt uns, wo sie sind!“ Daneben war eine lange Reihe von Schwarz-Weiß-Fotos von Opfern der Diktatur angebracht, die am 24. März 1976 mit einem Putsch begann.













