
Umweltminister Schneider verrechnet sich beim neuen Heizungsgesetz um zehn Prozent
Frankfurter Rundschau
Das neue Klimaschutzprogramm verschleiert die wahre CO₂-Lücke. Umweltverbände haben nun bessere Chancen für erfolgreiche Klagen.
Papier ist geduldig. Dasselbe gilt für Excel-Tabellen, die künftige Treibhausgas-Einsparungen in Millionen Jahrestonnen aufführen. Nimmt man die Berechnungen im neuen Klimaschutz-Programm, die Bundesumweltminister Carsten Scheider (SPD) am Mittwoch vorgelegt hat, für bare Münze, ist alles in bester Ordnung. Deutschland wird dann sein gesetzlich festgelegtes CO₂-Ziel für das Jahr 2030 von „nur“ noch 438 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent mit den nun zusätzlich verabredeten Maßnahmen einhalten – darunter drei große Posten: mehr Windkraft, mehr Ökosprit, mehr Strom und Wasserstoff statt fossiler Energie in der Industrie.













