Wie Köln-Trainer Wagner sein Bundesliga-Debüt angeht
ZDF
Seit zwei Wochen ist René Wagner Trainer des 1. FC Köln. Im Spiel in Frankfurt setzt er vor allem auf seinen abschlussstarken Linksaußen.
Seit zwei Wochen ist René Wagner Cheftrainer des Aufsteigers 1. FC Köln. Im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt setzt er vor allem auf seinen abschlussstarken Linksaußen. Seit gut zwei Wochen ist René Wagner, der einstige Co-Trainer des 1. FC Köln, der neue Chefcoach des abstiegsgefährdeten Aufsteigers. Am Sonntag (17:30 Uhr) erlebt er bei Eintracht Frankfurt seine Premiere als Verantwortlicher an der Seitenlinie. Es ist Wagners erste Stelle in dieser Position, bisher war er stets Assistent. In Deutschland zunächst von Steffen Baumgart, erst in Paderborn, dann schon beim Effzeh, ehe es gemeinsam weiter zum HSV und zu Union Berlin ging. Mit Saisonbeginn wechselte der 37-Jährige zurück nach Köln und arbeitete dort unter dem im März entlassenen Lukas Kwasniok. Wagner wählte einen ungewöhnlichen Weg zum Ziel. Seine Lizenz erwarb er in England. Zuvor war er in den USA tätig, zu Beginn als Spieler mit einem College-Stipendium der Pacific University von Hawaii. Als der gebürtige Dresdner schließlich spürte, dass es mit seiner Karriere auf dem Platz nichts wird, wollte er es als Coach versuchen. Er bekam auf Hawaii ein Engagement als Assistent und landete nach zwei weiteren Stationen schließlich als zweiter Mann bei der Jugend von Inter Miami. Dort fiel er Fabian Wohlgemuth auf, dem damaligen Geschäftsführer des SC Paderborn, der Wagner für seinen Klub verpflichtete. Als Wagners große Stärke gilt seine Ansprache an die Mannschaft. Das Verhältnis des Teams zu Wagners Vorgänger Kwasniok galt in weiten Teilen als zerrüttet. Dem Vernehmen nach oblag es zum Beispiel Wagner, dem neuen Star Said El Mala mitzuteilen, ob er vor dem Anpfiff auf die Bank muss oder in der Startelf steht.
