
Wie es um den Umbau von Hamburgs Energieinfrastruktur steht
n-tv
Keine Kohle, kein Erdgas. Der Hamburger Senat muss nach einem Volksentscheid CO2-Neutralität schon bis 2040 anpeilen. Das erfordert Milliardeninvestitionen.
Keine Kohle, kein Erdgas. Der Hamburger Senat muss nach einem Volksentscheid CO2-Neutralität schon bis 2040 anpeilen. Das erfordert Milliardeninvestitionen.
Hamburg (dpa/lno) - Die Hamburger Energiewerke bauen auf dem Gelände des Kohlekraftwerks Tiefstack einen Wärmespeicher. Der symbolische Beginn des Vorhabens ist am Mittwochmittag geplant. Energiesenatorin Katharina Fegebank (Grüne) und Michael Prinz, ein Geschäftsführer des städtischen Hamburger Energieversorgers, werden zu dem Termin erwartet.
Der Bau des Wärmespeichers ist Teil des Plans, die Energieversorgung der Hansestadt klimaneutral zu machen. Noch hängt Hamburg von Steinkohle und Erdgas ab. Wie läuft der Umbau der Energieinfrastruktur? Die Deutsche Presse-Agentur hat Zahlen und Hintergründe recherchiert.
Mit dem erfolgreichen Volksentscheid im Oktober 2025 wurde das Hamburgische Klimaschutzgesetz verschärft: Statt bis 2045 muss die Stadt nun CO2-Neutralität bis 2040 anstreben. Zunächst sollen die CO2-Emissionen bis 2030 um 70 Prozent sinken - im Vergleich zum Basisjahr 1990.
CO2-Neutralität ist allerdings nicht mit Klimaneutralität gleichzusetzen, denn es gibt außer CO2 weitere Treibhausgase - wie Methan und Lachgas.













