Wer segelt in Sydneys goldenem Abendlicht zum Sieg?
ZDF
Nach dem Crash in Auckland segeln beim SailGP in Sydney nur noch elf statt 13 Teams. In goldenem Licht gibt es im Hafen erstmals Abendrennen.
Zum dritten SailGP-Event des Jahres kreuzen nach dem Katastrophen-Crash von Auckland nur elf statt 13 Teams auf. Favoriten sind das Heimteam und die britischen Meister. Auf den ersten Blick bietet der Sydney Harbour ein Traumrevier für hochkarätigen Segelsport. So war es zur Jahrtausendwende auch bei der olympischen Segelregatta zu erleben, als deutsche Segler und Surfer drei Medaillen gewannen. Erst der zweite Blick offenbart die Tücken des Reviers. Die SailGP-Rennstrecke von Sydney führt durch ein aus Sandstein und Meer geformtes "Amphitheater", ist gespickt mit Landzungen, Felsvorsprüngen und kleinen Buchten. Mittendrin liegt Shark Island. Die Mini-Insel kann - je nach Windrichtung - auf beiden Seiten passiert werden. Gezeitenströme sorgen für zusätzliche "Musik" auf dem Kurs. Siegen können hier nur jene, die auf dem engen Parcours mit den Windtrichtern klarkommen, die von den umliegenden Klippen und den Wolkenkratzern der Stadt geformt werden. Die Liga selbst prophezeite "eine Schachpartie auf flüssigem Glas". Die imposante Kulisse für KPMG Sydney Sail Grand Prix bilden Stahl und Muscheln: Zwischen der Harbour Bridge und dem berühmten Opernhaus in seiner segelartigen Bauform geht es nach der schrecklichen Kollision von Auckland für nur elf statt 13 Teams zur Sache. In Auckland war Neuseelands Rennkatamaran in einer Böe außer Kontrolle geraten und bei hohem Tempo von fast 90 km/h so unglücklich auf den Kurs der dicht hinter ihnen segelnden Franzosen geraten, dass es zum schweren Crash kam. Zwei Athleten mussten evakuiert und ins Krankenhaus gebracht werden.













