
Was die größten Gefahren durch Linksextremisten in NRW sind
n-tv
Mehr als doppelt so viele linksextremistisch motivierte Straftaten, Sabotage an Bahngleisen und riskante Lifestyle-Lockrufe an die Jugend: Was das neue Lagebild für NRW enthüllt.
Mehr als doppelt so viele linksextremistisch motivierte Straftaten, Sabotage an Bahngleisen und riskante Lifestyle-Lockrufe an die Jugend: Was das neue Lagebild für NRW enthüllt.
Düsseldorf (dpa/lnw) - Linksextremistisch motivierte Straftaten haben sich nach vorläufigen Zahlen der Polizei in Nordrhein-Westfalen von 2024 auf 2025 mehr als verdoppelt. "Die Gewaltbereitschaft im Linksextremismus hat deutlich zugenommen", berichtete NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) in Düsseldorf. "Die Taten werden brutaler, professioneller, persönlicher."
Gemeinsam mit dem Leiter des Landesverfassungsschutzes, Jürgen Kayser, stellte er ein aktuelles Lagebild zum Linksextremismus vor und berichtete über Gefahren, Sabotage-Akte und die Schwelle zum Terrorismus.
Laut Lagebild wollen sie die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik durch eine herrschaftsfreie Staats- und Gesellschaftsordnung ersetzen. In Reuls Worten: "Linksextremisten wollen nicht an ein paar Schrauben drehen, sie wollen die ganze Maschine austauschen." Das sei eine ernsthafte Gefahr.
Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ist die Zahl der Leute, die dem linksextremistischen Spektrum in NRW zuzurechnen ist, binnen eines Jahres um mehr als 300 auf 3.335 gestiegen. Dieser Aufwuchs sei vor allem im Bereich kommunistischer Kader und Jugendgruppen zu beobachten.













