
Warum die Wahl von „Sondervermögen“ zum Unwort problematisch ist
Frankfurter Rundschau
Die Kritik am verschleiernden Begriff „Sondervermögen“ verschleiert ihrerseits die Motive und Ziele derer, die sie üben.
Da ist es wieder, das Unwort des Jahres: Sondervermögen. In der unabhängigen Jury, die es jetzt bekanntgegeben hat, sitzen vier Fachleute aus der Sprachwissenschaft sowie eine Journalistin und ein jedes Jahr wechselnder Gast, diesmal der renommierte Publizist Ronen Steinke. Sie wählt aus Einsendungen von Bürgerinnen und Bürgern jeweils einen Begriff aus, der gegen die Menschenwürde oder Prinzipien der Demokratie verstößt, gesellschaftliche Gruppen diskriminiert oder irreführend beziehungsweise verschleiernd gebraucht wird.
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