
Eine Minute ist zu wenig: Israels ältere Generation kommt nicht rechtzeitig in Bunker
Frankfurter Rundschau
Dreimal mehr Verletzte durch Stürze als durch Raketen. Der Staat hat bis heute keine Lösung für das Problem gefunden.
Der Mann war reglos und blutete, als Yedidiah Wagschal ihn auffand. „Er war am Kopf schwer verletzt“, erzählt der Sanitäter der Rettungsorganisation Roter Davidstern. Wieder ein Raketenangriff aus dem Iran, erneut galt er dem dicht besiedelten Großraum Tel Aviv. Einschläge gab es dieses Mal keine, der Angriff ging glimpflich aus – doch nicht für den 102-jährigen Mann. Auf dem Weg zum Schutzraum war er im Treppenhaus seines Pflegeheims gestürzt. Wagschals Team stellte schwere Kopfverletzungen fest, legte ein Beatmungsgerät an und brachte ihn ins Krankenhaus. Dort erklärten die Ärzte den Mann für tot.
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