
„Folgen wären dramatisch“: Im Iran-Krieg wird Wasserinfrastruktur zum militärischen Ziel
Frankfurter Rundschau
Iran und USA haben bereits Entsalzungsanlagen attackiert. Ein großer Ausfall könnte Städte binnen Tagen ins Wanken bringen. Eine Analyse.
München – Der Nahe Osten hat viele strategische Achillesfersen: Öl, Gas, Meerengen, Pipelines. Doch im Frühjahr 2026 zeichnet sich eine neue, womöglich noch gefährlichere Verwundbarkeit ab: Wasser. Während Raketen und Drohnen zwischen Iran, Israel, den USA und ihren regionalen Partnern fliegen, rückt eine Infrastruktur in den Mittelpunkt, die jahrzehntelang kaum jemand auf der geopolitischen Landkarte beachtet hat: die Entsalzungsanlagen entlang des Persischen Golfs. Ohne sie gäbe es die modernen Metropolen der Region schlichtweg nicht. Und ohne sie könnten sie binnen Tagen kollabieren.
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