
Warum der brutale Tritt gegen Yan Couto nicht zu Rot führte
n-tv
Essens Kelsey Owusu tritt BVB-Profi Couto mit offener Sohle in Kniehöhe. Die Beteiligten sind sich einig: Dafür hätte es die Rote Karte geben müssen. Doch eine Korrektur war nicht möglich. Der DFB teilt nun mit, wieso das so ist.
Die offensichtlichste Fehlentscheidung gab es ganz zum Ende eines langen DFB-Pokal-Wochenendes. Bei dem heftigen Foul von Kelsey Owusu - ein Einsteigen mit offener Sohle und fast auf Kniehöhe - waren sich die Beteiligten von Rot-Weiss Essen und Borussia Dortmund einig: Das war eine Rote Karte.
Schiedsrichter Frank Willenborg hatte die Szene in der Nachspielzeit anders bewertet und dem Essener Fußballprofi nur die Gelbe Karte gegeben. "Ich muss ganz ehrlich sagen: So geht man nicht hin. Ich will ihm keine Absicht unterstellen, aber das ist fahrlässig, das ist grob fahrlässig. Eigentlich ist das ein Anschlag", sagte Dortmunds Trainer Niko Kovač in der ARD über das heftige Einsteigen. Couto wurde danach mit einer Trage vom Rasen gebracht.
Was in der Bundesliga und 2. Bundesliga sofort zu einer Korrektur per Videobeweis geführt hätte, ist im Anfangsstadium des DFB-Pokals schlicht nicht möglich. Denn: In Runde eins und zwei ist der Video Assistant Referee (VAR) weiterhin nicht vorgesehen.

Für beide Bundesliga-Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und der 1. FC Köln liefern sich ein umkämpftes Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Punkte, treffen aber nur jeweils einmal das Tor. Für die Hanseaten übernimmt das Fabio Vieira sehenswert, anschließend antwortet Said El Mala mit Wucht.












