
Warnstreik trifft Winterdienst in Niedersachsen
n-tv
Ein Warnstreik bremst den Winterdienst, vielerorts wird später geräumt. Hintergrund ist der Tarifstreit für Beschäftigte des öffentlichen Diensts der Länder – in Hannover demonstrieren Hunderte.
Ein Warnstreik bremst den Winterdienst, vielerorts wird später geräumt. Hintergrund ist der Tarifstreit für Beschäftigte des öffentlichen Diensts der Länder – in Hannover demonstrieren Hunderte.
Hannover (dpa/lni) - Der ganztägige Warnstreik des Beamtenbunds (dbb) hat den Straßenverkehr in Niedersachsen beeinträchtigt. Weil unter anderem Straßenmeistereien bestreikt wurden, lief der Winterdienst vielerorts nur eingeschränkt, teilte ein Sprecher des Verkehrsministeriums mit. Die Lage sei "herausfordernd", man versuche jedoch, die Folgen abzufedern. Im Beamtenbund sind nicht nur Beamte, sondern auch andere Beschäftigte des öffentlichen Dienstes organisiert.
Für die Verkehrssicherheit sei eine Firma per Notdienstvereinbarung im Einsatz. Räumarbeiten könnten sich dennoch verzögern. Verkehrsteilnehmer sollten daher vorsichtig fahren, sagte der Sprecher.
Der Landesvorsitzende des Beamtenbunds, Alexander Zimbehl, hatte im Vorfeld erklärt, der Winterdienst solle möglichst wenig beeinträchtigt werden. "Streik muss wehtun, aber Streik darf bitte nicht körperlich wehtun."
Hintergrund des Warnstreiks ist der Tarifstreit für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder. Gemeinsam mit Verdi, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und weiteren Gewerkschaften fordert der dbb sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 300 Euro monatlich mehr. Die Arbeitgeber hatten das als unbezahlbar abgelehnt. Die nächste Verhandlungsrunde soll am 11. Februar in Potsdam beginnen. Der dbb wirft den Arbeitgebern vor, bislang kein Angebot vorgelegt zu haben.













