
Warnstreik bremst Nahverkehr in Augsburg und Regensburg aus
n-tv
Busse und Trambahnen standen still: Im öffentlichen Nahverkehr in Augsburg und Regensburg ging fast nichts mehr. Die Gewerkschaft hatte zu Warnstreiks aufgerufen. Die Aktion ist noch nicht vorbei.
Busse und Trambahnen standen still: Im öffentlichen Nahverkehr in Augsburg und Regensburg ging fast nichts mehr. Die Gewerkschaft hatte zu Warnstreiks aufgerufen. Die Aktion ist noch nicht vorbei.
Augsburg/Regensburg (dpa/lby) - Wer in Augsburg oder Regensburg mit Tram oder Bus zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen fahren wollte, hat sich eine Alternative suchen müssen. Wegen eines Warnstreiks kam der öffentliche Nahverkehr in den beiden dritt- und viertgrößten Städten Bayerns weitgehend zum Erliegen.
Von den 76 Straßenbahnen, die in Augsburg morgens normalerweise starten, seien am Donnerstag nur zwei gefahren, teilten die Stadtwerke (SWA) mit. Am Vormittag war lediglich noch eine Straßenbahn im Einsatz. Zudem fuhren aufgrund des Aufrufs der Gewerkschaft Verdi nur sieben Busse. Diese Linien seien an private Busunternehmen vergeben, die nicht bestreikt würden.
Die Stadtwerke verwiesen darauf, dass die 960 Leihfahrräder in der Stadt mehrmals täglich bis zu einer halben Stunde kostenlos genutzt werden könnten. Die Buchung erfolge über eine App.
In Regensburg, wo nicht nur am Donnerstag, sondern auch am Freitag gestreikt wird, gab es einem Sprecher der Stadtwerke zufolge erhebliche Ausfälle. Betroffen seien auch Schulbus-, die Campus- sowie Express-Buslinien, hieß es. Einzelne Stadtbusse, die von privaten Busunternehmen betrieben werden, sind unterwegs. Regionalbusse sind nicht betroffen.













