
Wahlprogramme: Was sich die Parteien vornehmen
n-tv
Bildung, Wirtschaft, Mobilität, Wohnen – das sind zentrale Themen im Landtagswahlkampf in Rheinland-Pfalz. Und die Konzepte der antretenden Parteien unterscheiden sich teils deutlich.
Bildung, Wirtschaft, Mobilität, Wohnen – das sind zentrale Themen im Landtagswahlkampf in Rheinland-Pfalz. Und die Konzepte der antretenden Parteien unterscheiden sich teils deutlich.
Mainz (dpa/lrs) - Wahlprogramme sind das eine, das in einer Koalition politisch Machbare das andere. Ein Blick in die Programme lässt Wählerinnen und Wähler aber ein Gefühl dafür geben, was die einzelnen Parteien vorhaben, für was sie stehen. Ein Überblick über zentrale Themen:
Ein zentrales Vorhaben ist die 100-prozentige Lernmittelfreiheit: Familien sollen nichts mehr für Schulmaterialien sowie Arbeitshefte zahlen müssen. Außerdem soll die Schulaufsicht unter dem Dach der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) stärker regionalisiert werden. Die Besoldung der Grundschullehrer soll auf A13 angehoben werden.
Die Anhebung der Besoldung bei Grundschullehrern steht auch im Programm der CDU. Sie tritt für ein verbindliches Vorschuljahr ein, für eine Unterrichtsgarantie von 8.00 bis 14.00 Uhr in der Grundschule inklusive Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung sowie für eine verpflichtende Sprachstandserhebung mit viereinhalb Jahren. Die private Handynutzung an Schulen soll verboten werden.
Sie setzen statt auf Handyverbote an Schulen auf mehr Förderung von Medienkompetenz und sichere Nutzungsräume. Die Schulsozialarbeit sowie der schulpsychologische Dienst sollen ausgebaut werden, die Anhebung des Einstiegsgehalts für Grundschullehrkräfte auf A13 nennen die Grünen überfällig.













