Vor dem Bayern-Duell: Offene Fragen beim BVB
ZDF
Nach dem Aus in der Champions League steht der BVB vor richtungsweisenden Entscheidungen. Trainer Kovac und der Kader geraten unter Druck.
Im Showdown mit Spitzenreiter FC Bayern steht Borussia Dortmund extrem unter Druck. Der BVB braucht dringend einen Stimmungsaufheller - auch perspektivisch. Vielleicht ist Borussia Dortmunds Zukunft ja schon da und hat einen Namen: Kaua Prates. Rund um das Aus in der Champions League ist der Kauf des talentierten Linksverteidigers fast untergegangen. Satte zwölf Millionen Euro hat der BVB für den 17 Jahre alten Brasilianer überwiesen. Gefühlt ist aber gerade alles Geschichte bei Schwarz-Gelb. Selbst bei dem jungen Neuzugang, dem der Klub bei der Präsentation gleich den Rucksack aufsetzte, er könne ab Sommer in die Fußstapfen der BVB-Legende Dede treten. Überdies kommt Prates von Cruzeiro Belo Horizonte, jenem Traditionsklub also, gegen den Dortmund 1997 den Weltpokal gewann. Bessere Zeiten, alles Geschichte. Genau wie die Hoffnung, in dieser Saison mal wieder in die Nähe eines Titels zu gelangen. Nach dem frühen Aus im DFB-Pokal und nun in der Champions League droht die Grundsatzdiskussion: Wo will der Klub eigentlich hin? "Rumpelfußball", "nicht wettbewerbsfähig" und "zum Schämen" war der Tenor nach dem Debakel in der Königsklasse. Weil die Branche so funktioniert, drehen sich die öffentliche Diskussionen nun auch um Coach Niko Kovac - wie so oft in seiner Karriere im zweiten Jahr für einen Klub. "Liegt es am Kader oder doch am Trainer?", fragte sogar die "Süddeutsche" frech. Dortmund ist nicht zu beneiden um die Aufgabe, die Lage jetzt ausgerechnet im Showdown mit dem souveränen Spitzenreiter FC Bayern zu befrieden (Samstag, 18.30 Uhr / Zusammenfassung im sportstudio-Stream ab 22.30 Uhr). Trotz Rang zwei und nur einer Niederlage in der Liga: Der BVB muss aufpassen, dass die Stimmung nicht kippt.













