
USA und Russland wollen Militärdialog wieder aufnehmen
n-tv
Bis ins Jahr 2021 finden Gespräche zwischen Militärs der USA und des Kreml statt. Wegen massiver Spannungen werden sie gestoppt, dann kommt es zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Jetzt soll das Format fortgeführt werden.
Bis ins Jahr 2021 finden Gespräche zwischen Militärs der USA und des Kreml statt. Wegen massiver Spannungen werden sie gestoppt, dann kommt es zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Jetzt soll das Format fortgeführt werden.
Die USA und Russland haben die Wiederaufnahme ihres seit 2021 unterbrochenen Dialogs hochrangiger Militärs vereinbart. Das teilte das Kommando der US-Streitkräfte in Europa nach Verhandlungen zwischen russischen, ukrainischen und US-amerikanischen Regierungsvertretern in Abu Dhabi mit.
Die Gespräche waren im Herbst 2021 wegen massiver Spannungen zwischen Washington und Moskau auf Eis gelegt worden. Die USA sehen die Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den Streitkräften als "wichtigen Faktor für globale Stabilität und Frieden, der nur durch Stärke erreicht werden kann". Washington verspricht sich "die Möglichkeit für mehr Transparenz und Deeskalation". Aus Russland gibt es bisher keine offiziellen Angaben zu der Vereinbarung über die Wiederaufnahme des Militärdialogs.
Der Mitteilung zufolge vereinbarten Russland und die USA bei den Verhandlungen über eine Beendigung des Moskauer Angriffskriegs gegen die Ukraine die Wiederaufnahme des Dialogs. Demnach traf in den Vereinigten Arabischen Emiraten General Alexus G. Grynkewich, Kommandeur des US-Europakommandos, mit hochrangigen russischen und ukrainischen Militärs zusammen. An den Gesprächen über das Ende des Ukraine-Krieges hatten auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, teilgenommen. Die Kriegsparteien Russland und die Ukraine verhandeln unter US-Vermittlung.
"Dieser Kanal wird einen kontinuierlichen Kontakt zwischen den Streitkräften gewährleisten, während die Parteien weiter auf einen dauerhaften Frieden hinarbeiten", hieß es in der Mitteilung weiter. General Grynkewich hat laut US-Angaben als Oberbefehlshaber der Nato-Streitkräfte in Europa auch die Befugnis, den militärischen Dialog mit Russlands Generalstabschef Waleri Gerassimow aufrechtzuerhalten, "um Fehleinschätzungen zu vermeiden und ein Mittel zur Vermeidung einer unbeabsichtigten Eskalation auf beiden Seiten bereitzustellen".













