
US-Militär zieht offenbar vom Stützpunkt al-Tanf ab
n-tv
Der Kampf gegen den IS ist größtenteils vorbei, auch wenn Teile der Dschihadistenmiliz weiter aktiv sind. Nun kommt es laut Angaben aus Damaskus zu größeren Veränderungen bei den US-Truppen in Syrien.
Der Kampf gegen den IS ist größtenteils vorbei, auch wenn Teile der Dschihadistenmiliz weiter aktiv sind. Nun kommt es laut Angaben aus Damaskus zu größeren Veränderungen bei den US-Truppen in Syrien.
Das US-Militär hat sich nach Angaben syrischer Armeekreise von dem Stützpunkt al-Tanf in Syrien zurückgezogen. Die US-Streitkräfte hätten sich "heute vollständig aus der Basis al-Tanf zurückgezogen", hieß es aus syrischen Armeekreisen. Stattdessen übernähmen syrische Regierungstruppen den Stützpunkt. Wie aus syrischen Armeekreisen verlautete, transportierten die US-Streitkräfte bereits seit 15 Tagen Ausrüstung von dort ab.
Al-Tanf war 2016 für den Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) eingerichtet worden. Die Militärbasis liegt in unmittelbarer Grenznähe zu Jordanien und Irak an der strategisch wichtigen Straße von Bagdad nach Damaskus.
Die US-geführte Anti-IS-Koalition war 2014 gegründet worden, um das von der IS-Miliz ausgerufene "Kalifat" in Syrien und im Irak zu zerschlagen. Seit 2019 sind die Dschihadisten größtenteils besiegt. Viele IS-Kämpfer zogen sich aber in riesige Wüstengebiete in beiden Ländern zurück und sind weiterhin eine Gefahr.
Im Kampf gegen den IS unterhielt die US-Armee über Jahre hinweg mehrere Einrichtungen in Syrien. Auch im jahrelang kurdisch kontrollierten Nordosten Syriens waren bislang US-Soldaten stationiert.













