
US-Justizministerium will Verurteilung gegen Ex-Trump-Berater Bannon aufheben
ProSieben
Steve Bannon wurde 2022 verurteilt, weil er bei Ermittlungen zum Kapitolsturm nicht mit dem Kongress zusammengearbeitet hat. Die US-Regierung will dieses Urteil nun rückgängig machen.
Einst galt er als einer der engsten Berater des US-Präsidenten: Medienunternehmer Steve Bannon verhalf Donald Trump 2016 zum Wahlsieg und stand ihm in seiner ersten Amtsperiode als Chefstratege im Weißen Haus zur Seite. Doch er spielte auch eine Rolle beim Kapitolsturm am 6. Januar 2021. Weil er die Teilnahme an Untersuchungen verweigerte, wurde Bannon 2022 in diesem Zusammenhang verurteilt. Damals missachtete er eine Vorladung des Untersuchungsausschusses, um seinem Zutun an den Unruhen nachzugehen. Laut US-Medienberichten forderte das Justizministerium am Montag (09.02.) aber, die Aufhebung der Verurteilung Steve Bannons. So hieß es laut CNN in einem von US-Staatsanwältin Jeanine Pirro unterzeichneten Antrag an den von Trump ernannten US-Bezirksrichter Carl Nichols in Washington, D.C., "die Regierung habe nach ihrem Ermessensspielraum entschieden, dass die Einstellung dieses Strafverfahrens im Interesse der Gerechtigkeit liege".













