
Staus in der Region dauerten 2025 deutlich länger
n-tv
Autofahrerinnen und Autofahrer in Berlin und Brandenburg standen 2025 deutlich länger im Stau – trotz weniger Staumeldungen. Welche Autobahnen besonders betroffen waren.
Autofahrerinnen und Autofahrer in Berlin und Brandenburg standen 2025 deutlich länger im Stau – trotz weniger Staumeldungen. Welche Autobahnen besonders betroffen waren.
Berlin (dpa/bb) - Die Staus auf den Autobahnen in Berlin und Brandenburg waren 2025 zwar nicht so lang, lösten sich aber langsamer auf. Insgesamt standen die Menschen in Berlin und Brandenburg vergangenes Jahr 38.660 Stunden im Stau - ein Anstieg um mehr als zehn Prozent, wie der ADAC mitteilte. In Berlin wurden 15.452 Staustunden gezählt (722 mehr als 2024), in Brandenburg 23.208 (plus 2.940).
In Berlin gab es gleichzeitig weniger und auch deutlich kürzere Staus. Die Staulänge ging in der Hauptstadt von rund 14.000 auf rund 10.500 Kilometer zurück. Auch in Brandenburg gab es weniger Staumeldungen, die Staulänge wuchs aber auf etwas mehr als 30.000 Kilometer an (2024 rund 29.000 Kilometer).
"Vor allem in den Herbstmonaten ging es zeitweise nur langsam voran, was die Nerven der Autofahrenden in Berlin stark strapazierte", teilte der ADAC mit. Der September war demnach der staureichste Monat 2025 in der Hauptstadt. Die meisten Staustunden sammelten die Autofahrerinnen und Autofahrer auf Berlins Autobahnen im November und Oktober. Im Wochenverlauf stechen in der Berliner Staubilanz Dienstag und Donnerstag heraus.
Am längsten standen die Autofahrer in Berlin auf der A100 im Stau (rund 10.200 Stunden). Hier spielte auch die angespannte Lage nach der Verlängerung der A100 bis zur Elsenbrücke eine Rolle.













