
Showdown in Thüringen: Höcke will Voigt als Ministerpräsident ablösen
ProSieben
Im Erfurter Landtag kommt es zum Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Mario Voigt. Thüringens AfD-Chef Björn Höcke tritt als Herausforderer auf.
Für Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt schlägt in Erfurt die Stunde der Wahrheit. Nachdem dem CDU-Politiker von der Technischen Universität (TU) Chemnitz der Doktortitel aberkannt wurde, muss er sich im Thüringer Landtag am Mittwoch (4. Februar) ab 14 Uhr einem Misstrauensantrag der AfD-Fraktion stellen. Mit ihrem Chef Björn Höcke schickt die Thüringer AfD einen eigenen Kandidaten für das Amt des Regierungschefs ins Rennen. Bei Höckes Schachzug ist das Scheitern offenbar eingeplant, berichtet der "Tagesspiegel": Seine Chancen gelten als äußerst gering, die anderen Fraktionen zeigen klare Kante gegen ihn. Vom Landesverfassungsschutz wird die Thüringer AfD als gesichert rechtsextremistisch eingestuft und beobachtet. Die Chefs der anderen Landtagsfraktionen haben vorab klargestellt, Höcke geschlossen nicht wählen zu wollen.













