
Schweitzer geht's ums Lenkrad - Schnieder glaubt an Sieg
n-tv
Zum Abschluss des Wahlkampfs mobilisieren SPD und CDU nochmal ihre Anhänger. Ein enges Rennen deutet sich an. Dessen sind sich beide Seiten bewusst, auch von einem Bündnis ist schon die Rede.
Zum Abschluss des Wahlkampfs mobilisieren SPD und CDU nochmal ihre Anhänger. Ein enges Rennen deutet sich an. Dessen sind sich beide Seiten bewusst, auch von einem Bündnis ist schon die Rede.
Mainz (dpa/lrs) - Angesichts des absehbar engen Ausgangs haben SPD und CDU auf den letzten Metern des Landtagswahlkampfes in Rheinland-Pfalz noch einmal alle Kräfte mobilisiert. Nur rund 30 Kilometer voneinander entfernt gaben sich in der Pfalz sowohl SPD-Spitzenkandidat und Ministerpräsident Alexander Schweitzer als auch CDU-Kontrahent Gordon Schnieder siegesgewiss - beide mit prominenter Unterstützung.
"Das war noch nie so, dass uns das geschenkt wurde in Rheinland-Pfalz", sagte Schweitzer beim SPD-Wahlkampfabschluss in seiner Geburtsstadt Landau mit Blick auf die Geschichte seiner Partei in dem eigentlich strukturell eher konservativen Bundesland. Es sei hier bei Landtagswahlen schon häufig knapp gewesen. "Wir mussten immer die Extra-Meile gehen", betonte Schweitzer.
Schnieder sagte bei einer Veranstaltung in Bad Dürkheim, er sei "sehr zuversichtlich". "Zum ersten Mal seit gefühlt Jahrzehnten" habe die CDU auch in letzten Umfragen vor der Wahl einen stabilen Vorsprung. "Deswegen habe ich Zuversicht, dass das gelingen wird, dass wir stärkste Kraft werden, dass damit nicht nur nicht an uns vorbeiregiert werden kann, sondern dass wir die Regierung anführen werden und ich neuer Ministerpräsident dieses Landes werde."
Genau diesen Anspruch erhebt auch Schweitzer. Er könne zwar nicht ausschließen, dass es nach der Wahl auf zwei große Parteien ankomme und diese eine Koalition bilden müssten, sagte er mit Blick auf SPD und CDU. Es mache aber einen Riesenunterschied, ob man im Auto auf dem Beifahrersitz sei oder das Lenkrad in der Hand habe.













