
Schlafmittel kann bei Langzeiteinnahme dem Herzen schaden
Frankfurter Rundschau
US-Studie: Eine langfristige Einnahme des Schlafmittels Melatonin könnte das Risiko für Herzschäden erhöhen. Fachleute warnen vor unkontrollierter Einnahme.
Frankfurt – Jeder Mensch, der länger als nur mal eine Nacht schlecht geschlafen hat, weiß, wie quälend das ist. Geschätzt zehn bis 25 Prozent der Bevölkerung leiden regelmäßig unter Schlafstörungen. Wem pflanzliche Mittel wie Baldrian nicht helfen und wer nicht zur chemischen Schlaftablette greifen will, landet schnell bei Melatonin. Das körpereigene Hormon steuert den Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers und macht bei Dunkelheit müde. Vor dem Zubettgehen als Nahrungsergänzungsmittel oder Medikament eingenommen, kann es die Einschlafzeit verkürzen. Auch zur Linderung des Jetlags nach Langstreckenflügen ist Melatonin hilfreich. In Deutschland ist es in einer niedrigen Dosis rezeptfrei erhältlich, in den USA auch in höheren Dosierungen.













