
Schah-Sohn Pahlavi wird bei Münchner Sicherheitskonferenz erwartet
n-tv
Tausende Demonstranten lässt die Regierung des Iran in den vergangenen Wochen bei Protesten töten. Von der Münchner Sicherheitskonferenz wird sie daraufhin ausgeladen. Stattdessen soll der Sohn des einst gestürzten Schahs von Persien teilnehmen.
Tausende Demonstranten lässt die Regierung des Iran in den vergangenen Wochen bei Protesten töten. Von der Münchner Sicherheitskonferenz wird sie daraufhin ausgeladen. Stattdessen soll der Sohn des einst gestürzten Schahs von Persien teilnehmen.
Einer der führenden iranischen Oppositionellen im Exil wird nächste Woche bei der Münchner Sicherheitskonferenz erwartet. Der 65-jährige Schah-Sohn Reza Pahlavi habe zugesagt, an dem von 13. bis 15. Februar stattfindenden Treffen von Spitzenpolitikern und Sicherheitsexperten im Hotel Bayerischer Hof teilzunehmen, hieß es aus Veranstalterkreisen. Die iranische Regierung war vor einigen Tagen dagegen wieder ausgeladen worden.
Der in den USA lebende Pahlavi hat die Massenproteste gegen die iranische Führung unterstützt und ist einer der bekanntesten und einflussreichsten iranischen Oppositionellen im Exil. Bilder von ihm werden auch in Deutschland auf Solidaritätskundgebungen für die Protestbewegung im Iran gezeigt.
Für den 14. Februar ist eine große Demonstration unter dem Titel "Menschenrechte und Freiheit im Iran. Internationale Solidarität mit dem iranischen Volk" in München geplant, zu der auch Pahlavi in sozialen Medien aufgerufen hat. Die Veranstalter haben sich zum Ziel gesetzt, 100.000 Teilnehmer zu mobilisieren.
Im vergangenen Jahr hatte es viel Hin und Her um eine Einladung an Pahlavi nach München gegeben, die zuerst ausgesprochen, dann aber in Rücksprache mit der Bundesregierung "nicht formalisiert" wurde. Die iranische Regierung wurde in diesem Jahr erst ein- und dann nach dem gewaltsamen Vorgehen gegen die Protestbewegung mit Tausenden Toten wieder ausgeladen. Zuvor hatte das Auswärtige Amt von einer Einladung abgeraten.













