
Saharastaub trübt sonniges Wochenende ein
n-tv
Es ist herrlich warm am Wochenende - aber auch trüb. Grund dafür ist neben einem Hochdruckgebiet eine Wüstenstaubwolke. Sportler müssen aufpassen, wenn sie draußen aktiv sein wollen.
Es ist herrlich warm am Wochenende - aber auch trüb. Grund dafür ist neben einem Hochdruckgebiet eine Wüstenstaubwolke. Sportler müssen aufpassen, wenn sie draußen aktiv sein wollen.
Hoch "Konrad" bringt dieses Wochenende verbreitet Temperaturen zwischen 14 und 19 Grad, doch die Sahara-Wüste mischt auch mit. "Ein Hochdruckeinfluss sorgt in weiten Teilen Deutschlands für freundliches, trockenes und am Nachmittag frühlingshaft mild-warmes Wetter", sagt ntv-Meteorologe Rainer Buchhop. Am wärmsten wird es ihm zufolge an Mosel und Saar sowie im Rhein-Main-Raum und an hessischen Flussniederungen.
Buchhop weiter: "In einigen Regionen kann Saharastaub den Sonnenschein aber etwas trüben." Das sorgt dafür, dass der Himmel diesig aussieht und die Sonne nur trüb hinter dem Schleier hervorscheint. Wer dieses Wochenende nach oben schaut, sieht vor allem eins: Saharastaub. Fragen und Antworten zu diesem Wetterphänomen.
Wie und woher kommt der Staub überhaupt hierher?
Der Saharastaub, den wir in Europa beobachten, komme aus der nördlichen Sahara, erklärt Andreas Walter, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst. Bodennahe Winde wirbelten den Staub dort auf, wie der Wetterdienst schreibt. Entscheidend seien die Windgeschwindigkeit, die Bodenfeuchte und die Korngrößen. In der Atmosphäre werde der Saharastaub dann nach Europa transportiert, sagt Walter.













