
Sächsische Binnenhäfen ziehen positive Bilanz für 2025
n-tv
Trotz Baustellen und Brückeneinsturz: Die sächsischen Häfen legen beim Güterumschlag zu. Die Aussichten für 2026 bleiben dennoch verhalten.
Trotz Baustellen und Brückeneinsturz: Die sächsischen Häfen legen beim Güterumschlag zu. Die Aussichten für 2026 bleiben dennoch verhalten.
Dresden (dpa/sn) - Trotz Einschränkungen nach dem Einsturz der Carolabrücke und Bauarbeiten der Bahn in Bad Schandau ziehen die Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO) eine positive Bilanz für 2025. In den Häfen Dresden, Riesa und Torgau stieg der Güterumschlag um 4,27 Prozent, wie die SBO mitteilten. Insgesamt wurden demnach 2,14 Millionen Tonnen umgeschlagen.
Bei der momentanen schwierigen wirtschaftlichen Lage in Sachsen und darüber hinaus gehe es darum, als Unternehmen zu bestehen, sagte der Geschäftsführer der SBO, Heiko Loroff bei der Vorstellung der Bilanz. "Wir sind aufgrund unserer Breite und Aufstellung in der Lage gewesen, diese Zeit sehr gut zu meistern."
Bei der tschechischen Tochtergesellschaft CSP mit den beiden Häfen in Decin und Lovosice machten sich jedoch die mehrfachen längerfristigen Gleissperrungen in Bad Schandau sowie die bis August andauernde Beräumung der eingestürzten Carolabrücke bemerkbar. Dort sank der Güterumschlag um neun Prozent auf rund 390.000 Tonnen.
Der Schienengüterverkehr nahm für den Hafenverbund im vergangenen Jahr erneut an Bedeutung zu. 1,23 Millionen Tonnen Waren, darunter Holzprodukte, Schrott und Getreide, wurden mit dem Zug umgeschlagen (plus 1,9 Prozent). Besonders groß war das Wachstum in Torgau, wo sich der Transport über die Schiene verdoppelte.













