
Russe Schipulin will Goldmedaille nicht rausrücken
RTL
Über viele Jahre und durch viele Instanzen zog sich der Prozess. Die deutschen Biathleten haben Staffel-Gold von den Olympischen Spielen 2014 erhalten. Es sind aber nicht die Medaillen der Russen. Diese weigern sich, sie abzugeben. Aus Stolz.
Hat was von Kindergarten...Über viele Jahre und durch viele Instanzen zog sich der Prozess. Die deutschen Biathleten haben Staffel-Gold von den Olympischen Spielen 2014 erhalten. Es sind aber nicht die Medaillen der Russen. Diese weigern sich, sie abzugeben. Aus Stolz. Auf die Frage, ob er die Medaille aus Sotschi wie gefordert an das Internationale Olympische Komitee (IOC) zurückgeschickt habe, sagte der russische Ex-Biathlet Anton Schipulin (38), damals Schlussläufer, dem russischen Sender Match TV: „Nein, wozu? Ich habe sie erkämpft. Sie ist meine, ich werde sie nicht zurückgeben.” Lese-Tipp: Arzt gesteht: Ich habe einem Skispringer den Penis vergrößert Am Sonntag hatten Erik Lesser, Daniel Böhm, Arnd Peiffer und Simon Schempp mit zwölf Jahren Verspätung ihre Goldmedaillen von der 4x7,5-Kilometer-Staffel bei den Olympischen Winterspielen 2014 bekommen, die dem russischen Quartett in einem jahrelangen Verfahren aberkannt wurden. Jewgeni Ustjugow wurde des Dopings überführt und nach seiner rückwirkenden Sperre scheiterte er mit seinen Einsprüchen vor allen gerichtlichen Instanzen, anschließend rückte Deutschland vom Silber- auf den Goldrang vor. „Ich denke mal nicht, weil keine Kratzer dran sind”, antwortete Lesser bei den diesjährigen Winterspielen im italienischen Antholz schon auf die Frage, ob er davon ausgehe, eine originale Medaille der russischen Auswahl erhalten zu haben. „Ich unterstelle jetzt mal dem Russen, dass er bestimmt noch mal einen Kratzer drauf gemacht hätte, bevor er sie weggeschickt hätte.” Das deutsche Team leitete die Silbermedaillen an das IOC weiter. Diese bekamen die Österreicher.













