
Bronze im Langlauf für Gimmler und Rydzek: «Wie ein Ehering»
RTL
Bei den Winterspielen vor vier Jahren in China holen die deutschen Langläuferinnen Gold und Silber. In Italien gibt es nun das ersehnte erste Edelmetall.
Bei den Winterspielen vor vier Jahren in China holen die deutschen Langläuferinnen Gold und Silber. In Italien gibt es nun das ersehnte erste Edelmetall. Weinend empfing Johannes Rydzek seine Schwester Coletta im Ziel nach dem überraschenden Bronze-Coup der Längläuferinnen im Team Sprint. Wenige Sekunden zuvor war Coletta Rydzek mit einem starken Schlussspurt noch an der Norwegerin Julie Bjervig Drivenes vorbeigezogen und hatte doch noch für die unverhoffte Medaille im deutschen Langlauf-Team gesorgt. «Ich habe kurz heute gar nicht dran geglaubt, es war alles andere als perfekt. Es muss nicht perfekt sein, es muss nur passen. Ich wollte alles rauslassen und ich bin so stolz auf uns beide, dass wir es geschafft haben», sagte Rydzek, die an der Seite von Laura Gimmler jubeln durfte, im ZDF. «Ich habe schon zu Coletta gesagt: Das ist jetzt wie ein Ehering, das verbindet uns für immer», sagte Gimmler: «Wir werden ab jetzt alles in vollen Zügen genießen. Das erlebt man nicht so oft im Leben.» Die 32 Jahre alte Gimmler und die vier Jahre jüngere Rydzek mussten sich in Tesero nur den siegreichen Schwedinnen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist sowie den zweitplatzierten Nadja Kälin und Nadine Fähndrich aus der Schweiz geschlagen geben. Rydzeks Bruder Johannes war nach dem spannenden Finish hin und weg: «Als sie an der Gruppe dran war, habe ich gedacht: Das reicht. Ich weiß, wie schnell sie auf der Zielgeraden ist. Das war sehr emotional. Es sind einige Tränen geflossen.»













