
Rufbusse in MV: Zunehmend beliebt und zunehmend teuer
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Ilse, Rufus, Rubi, Friedrich - viele Namen für eine Sache, die in den ländlichen Weiten Mecklenburg-Vorpommerns immer mehr Fans gewinnt. Der Rufbus kommt, wenn man ihn bucht. Leider nicht immer.
Ilse, Rufus, Rubi, Friedrich - viele Namen für eine Sache, die in den ländlichen Weiten Mecklenburg-Vorpommerns immer mehr Fans gewinnt. Der Rufbus kommt, wenn man ihn bucht. Leider nicht immer.
Schwerin (dpa/mv) - Immer mehr Rufbusse fahren im Nordosten übers Land und bringen Fahrgäste von kleinen Weilern zum nächsten ÖPNV-Knoten. Etwa 370.000 Menschen haben sie im vergangenen Jahr genutzt, wie aus Daten der Landesregierung hervorgeht. Im Vergleich zum Jahr davor gibt es kräftige Zuwachsraten.
In Nordwestmecklenburg etwa hat sich die Zahl der beförderten Passagiere zwischen 2024 und 2025 von 41.311 auf 86.473 mehr als verdoppelt. Aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen wird gar eine Verzehnfachung der Fahrgastzahlen gemeldet - dort war das Rufbussystem "VVR-Surfer" im Juni 2024 an den Start gegangen.
Auch der Landkreis Rostock legt beeindruckende Zahlen vor: Von 27.531 Fahrgästen 2024 wuchs die Zahl auf 63.953 im vergangenen Jahr. Der Rufbus war im März 2024 gestartet.
Das Netz an Linien und Angebotszeiten ist in MV deutlich gewachsen seit dem Start einer Mobilitätsoffensive der Landesregierung 2023. Das Ziel: ein flächendeckendes, stündliches Angebot, das die Menschen noch im hintersten Winkel des Landes zuverlässig buchen können.













