
Regierungspräsidium warnt vor Gefahren wegen des Hochwassers
n-tv
Darmstadt (dpa/lhe) - Nach den starken Niederschlägen der vergangenen Tage hat das Regierungspräsidium Darmstadt angesichts steigender Pegelstände vor Gefahren am Rhein gewarnt. "Aktivitäten wie Schlauchbootfahren oder Stand-up-Paddeln während des Hochwassers sind lebensgefährlich", teilte die Behörde am Mittwoch mit. Alle Passanten und Anrainer sollten sich an Absperrungen halten und durch leichtsinniges Verhalten nicht sich und andere gefährden.
Menschenansammlung an Deichabschnitten könnten Fluchtmöglichkeiten für Tiere blockieren. Zur Deichverteidigung nötige Zufahrten seien bereits zugeparkt worden. Beschädigungen am Fuß der Deiche durch Autos oder Mountainbiker könnten die Standsicherheit schwächen. Die Deichmeisterei in Biebesheim (Kreis Groß-gerau) führe ab sofort regelmäßige Kontrollfahrten entlang der Rheindeiche durch. Bislang seien aber keine Schäden festgestellt worden. Das Hochwassertor in Ginsheim sei geschlossen worden, um einen Rückstau eines Zuflusses zu verhindern.
Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












