
Rechtsextreme Pegida dreht letzte Demo-Runde durch Dresden
n-tv
In den vergangenen Jahren trifft sich die rechtsextreme Pegida-Bewegung nur noch vergleichsweise selten auf der Straße. Jetzt ist endgültig Schluss. Die Organisatoren rund um Lutz Bachmann beenden die Demonstrationsreihe - und wollen sich anderen Projekten zuwenden.
Die Pegida-Bewegung zieht am heutigen Sonntag nach eigenen Angaben letztmals durch Dresden. Nach zehn Jahren und 250 Veranstaltungen beenden die Rechtsextremen ihre Demonstrationsreihe in der sächsischen Landeshauptstadt. Das hatte der Gründer Lutz Bachmann am vergangenen Wochenende auf Telegram angekündigt.
Aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen müsse man die Reißleine ziehen. Es brauche neue Ideen, Macher und Gesichter, sagte Bachmann. Man habe aber neue Formate entwickelt, die zeitnah an den Start gehen würden, etwa ein Podcast oder Beiträge im Radio und Fernsehen. Entsprechende Verhandlungen liefen noch.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.












