
Promi-Bewerber bei der Wahl: Wer sitzt im Münchner Stadtrat?
n-tv
Promis auf dem Wahlzettel: Wer schafft es in den Münchner Stadtrat – und wer bleibt trotz Bekanntheit draußen? Ein Blick hinter die Kulissen der Auszählung.
Promis auf dem Wahlzettel: Wer schafft es in den Münchner Stadtrat – und wer bleibt trotz Bekanntheit draußen? Ein Blick hinter die Kulissen der Auszählung.
München (dpa/lby) - Unter den Hunderten Bewerbern auf dem Stimmzettel zur Münchner Stadtratswahl waren auch prominente Namen. Nach Auszählung aller Gebiete in München scheint so viel klar: Die frühere "Bunte"-Chefin Patricia Riekel wird nach dem vorläufigen Endergebnis für die FDP in den Stadtrat einziehen. Die 76-Jährige wurde auf der Liste der Partei von Platz vier auf Rang zwei hochgehäufelt - dem vorläufigen Endergebnis zufolge werden vier Vertreter der FDP im Stadtparlament sitzen.
Bisher war Riekel Fraktionsvorsitzende der FDP im Bezirksausschuss des Stadtteils Bogenhausen. Ihre Homepage hatte sie überschrieben mit "Aus Liebe zu München" und einem Herz.
Aus dem Rennen ist Riekels Berufskollege, der ehemalige - in München weithin bekannte - Klatschreporter Michael Graeter. "Die einzigen im Rathaus, die man kennt, sind ja der (Dieter) Reiter und ich", hatte sie vor der Wahl gesagt. Der 84-Jährige kandidierte auf Platz zwölf der München-Liste und wurde von den Wählerinnen und Wählern auf Rang sieben hochgehäufelt - doch das reicht nicht: Für die München-Liste wird nach den bisherigen Ergebnissen nur ein Kandidat im Stadtrat sitzen.
Graeter war die Vorlage für die von Franz Xaver Kroetz dargestellte Figur des "Baby Schimmerlos" in Helmut Dietls berühmter 80er-Jahre-Serie "Kir Royal".













