
Polizeigewerkschaft fordert nach Fankrawall Maßnahmen
n-tv
Nach den Ausschreitungen in Magdeburg mit über 70 verletzten Polizisten fordert die Polizeigewerkschaft Geisterspiele und lebenslange Stadionverbote.
Nach den Ausschreitungen in Magdeburg mit über 70 verletzten Polizisten fordert die Polizeigewerkschaft Geisterspiele und lebenslange Stadionverbote.
Magdeburg (dpa/sa) - Nach den schweren Ausschreitungen beim Spiel des 1. FC Magdeburg gegen Dynamo Dresden fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) in Sachsen-Anhalt konsequente Maßnahmen. Die Sicherheitslage in manchen Fußballstadien gebe seit Jahren Anlass zu erheblicher Sorge, teilte der DPolG-Landesverband mit.
Trotz zahlreicher Gespräche, Ankündigungen und öffentlicher Bekenntnisse seien bislang keine geeigneten Maßnahmen umgesetzt worden. "Dieser Zustand ist aus unserer Sicht nicht länger hinnehmbar."
Gegenüber dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) habe sich die DPolG für die Durchführung von Geisterspielen eingesetzt, eine Entscheidung darüber stehe bei den Gerichtsbarkeiten der Verbände aus. Auch vom 1. FC Magdeburg fordert die Gewerkschaft Maßnahmen, darunter lebenslange Stadionverbote für Gewalttäter, die Einführung personalisierter Tickets und flächendeckende intelligente Videoüberwachung im Stadion.
Nach Auffassung der Gewerkschaften sollten außerdem die Kosten für Polizeieinsätzen bei Fußballspielen dem Veranstalter in Rechnung gestellt werden, damit sie nicht vom Steuerzahler getragen werden.













