
Polizei setzt hunderte Demonstranten in Stuttgart fest
n-tv
Linke Aktivisten blockieren eine Querdenker-Demo in Stuttgart und geraten mit der Polizei aneinander. In sozialen Netzwerken kritisieren sie das Vorgehen der Polizei.
Linke Aktivisten blockieren eine Querdenker-Demo in Stuttgart und geraten mit der Polizei aneinander. In sozialen Netzwerken kritisieren sie das Vorgehen der Polizei.
Stuttgart (dpa/lsw) - Mehrere Hundert Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum hat die Polizei in Stuttgart eingekesselt und festgesetzt. Dabei sollen die Demonstranten auch Beamte attackiert haben, wie die Polizei mitteilte. Unter dem Motto "Anarchismus in die Offensive gegen Faschisten" stellten sich die Teilnehmer am Wochenende gegen eine zeitgleich stattfindende Kundgebung aus der Querdenker-Szene.
Die Gegendemonstranten blockierten den Angaben zufolge den Marienplatz, der eigentlich für die Teilnehmer der ursprünglichen Versammlung vorgesehen war. Unter dem Motto "Neustart Baden-Württemberg steht auf" demonstrierten dort rund 250 Teilnehmer, die der Querdenker-Szene zuzuordnen seien, so die Polizei. Sie sprachen sich demnach für Frieden, Meinungsfreiheit und Bargelderhalt aus. Ursprünglich waren 500 Teilnehmer erwartet worden.
Die Gegendemonstranten wollten mit ihrem Protest eigenen Angaben zufolge ein Zeichen für eine offene Gesellschaft und gegen rechte Normalisierung in Stuttgart setzen. Das teilten sie in einem Post auf Instagram mit.
Die Beamten hätten die Gegendemonstranten persönlich sowie per Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, den Platz zu räumen, hieß es in dem Posting weiter. Die Demonstranten hätten dies jedoch ignoriert. Polizisten drängten sie schließlich vom Platz.













