
Polizei hat rechtsextreme Konzerte im Blick
n-tv
Eine rechtsextreme Band spielt am Wochenende in einem Südthüringer Ort – der Veranstalter muss sich an strenge Auflagen halten. Und die Polizei hört bei den Konzerten auch zu.
Eine rechtsextreme Band spielt am Wochenende in einem Südthüringer Ort – der Veranstalter muss sich an strenge Auflagen halten. Und die Polizei hört bei den Konzerten auch zu.
Erfurt (dpa/th) - Beim Auftritt einer Band aus der rechtsextremen Szene in Südthüringen sind strenge Auflagen durchgesetzt worden. Das berichteten Sicherheitskreise mit Blick auf die Veranstaltung am Freitagabend. Die Konzertbesucher seien bei der Anreise intensiv kontrolliert worden. Etwas mehr als 40 Personen aus 23 Landkreisen seien vor Ort gewesen.
Das Konzert am Freitagabend sei ohne Feststellungen verlaufen, die Auflagen seien eingehalten worden. Veranstalter des Konzerts ist der Inhaber eines in der rechten Szene bekannten Lokals in Auengrund im Landkreis Hildburghausen. Bei ihm soll die rechtsextreme Band aus der Schweiz laut Angaben des Innenministeriums am Wochenende noch zwei weitere Male auftreten.
Der Wirt hatte versucht, juristisch gegen die Auflagen vorzugehen. Das Verwaltungsgericht Meiningen hatte aber entschieden, dass die von der betroffenen Gemeinde verlangten Auflagen für das Konzert gerechtfertigt seien.
Der Veranstalter habe daher unter anderem zu dulden, dass bei den Auftritten Polizisten anwesend seien, hieß es im Gerichtsbeschluss. Die Polizei sollte vor Ort etwa überprüfen, ob strafrechtliche relevante, etwa volksverhetzende Inhalte gesungen werden.













