
Per Pedes oder mit dem Rad statt Bus und Bahn - Warnstreiks
n-tv
Ein neuerlicher Warnstreik schränkt den Nahverkehr vielerorts ein: In Bayern mussten Pendler kreativ werden. Was Verdi jetzt plant - und wie es für Fahrgäste weitergeht.
Ein neuerlicher Warnstreik schränkt den Nahverkehr vielerorts ein: In Bayern mussten Pendler kreativ werden. Was Verdi jetzt plant - und wie es für Fahrgäste weitergeht.
München/Nürnberg (dpa/lby) - Wie komm' ich bloß zur Arbeit und wieder zurück? Eineinhalb Wochen nach einem ersten Warnstreik im kommunalen Nahverkehr in Bayern in diesem Jahr sind Fahrgäste in etlichen Städten erneut aufgerufen, zu improvisieren. Ob Fahrgemeinschaften, das Fahrrad oder zu Fuß - am besten Homeoffice, sagte sich so mancher.
In Nürnberg blieben sowohl die U-Bahnen als auch die Trambahnen in den Depots, wie Michael Batog von der Gewerkschaft Verdi schilderte. In Passau stehe alles still, ergänzte seine Kollegin Katharina Wagner.
Ein geregelter Betrieb in der Landeshauptstadt werde voraussichtlich erst am Donnerstag wieder möglich sein, teilte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) mit. So sei die U-Bahn am Morgen zunächst überhaupt nicht im Betrieb gewesen.
Am Vormittag hieß es dann: Zwischen Marienplatz und Fröttmaning fährt die U-Bahn, die Tramlinien 20 und 25 seien im 10-Minuten-Takt unterwegs. Auch bei den Bussen ging es vorwärts: Dreiviertel aller Fahrzeuge rückten aus, teilweise im 10-Minuten-Takt. Grund für die Entspannung: Mehr Mitarbeiter hätten sich zum Dienst gemeldet als beim zurückliegenden Warnstreiktag vor eineinhalb Wochen.













