
Pendler in Hamburg stehen am Mittwoch vor großen Problemen
n-tv
U-Bahnen stehen still, 35 Buslinien fallen aus: Was Pendler am Mittwoch in Hamburg erwartet und wie Schüler trotz Streik zur Schule kommen sollen.
U-Bahnen stehen still, 35 Buslinien fallen aus: Was Pendler am Mittwoch in Hamburg erwartet und wie Schüler trotz Streik zur Schule kommen sollen.
Hamburg (dpa/lno) - Im Hamburger Berufs- und Schülerverkehr wird es am Mittwoch eng. Wegen eines Warnstreiks bei der Hochbahn fahren voraussichtlich 24 Stunden keine U-Bahnen. Unter anderem Anzeigetafeln in U-Bahnhöfen informierten am frühen Morgen Fahrgäste über die ausfallenden Bahnen.
Ebenfalls betroffen seien die Hochbahn-Buslinien südlich der Elbe, teilte Verdi mit. Beginnen sollte der Ausstand um 3.00 Uhr nachts. Bereits Anfang des Monats standen in der Hansestadt alle U-Bahnen einen Tag lang still.
Nach Angaben der Hochbahn fahren am Mittwoch 35 Buslinien gar nicht, bei weiteren drei sei ein eingeschränkter Betrieb geplant. Auch werde geprüft, ob am Streiktag die Aufnahme eines stark eingeschränkten Grundangebots bei Bussen und den U-Bahn-Linien 1, 2, 3, und 4 ermöglicht werden könne. Die Hochbahn appellierte an Fahrgäste, möglichst auf S-Bahnen ausweichen, da diese – ebenso wie die Hadag-Fähren – nicht vom Streik betroffen seien.
Hamburgs rund 270.000 Schülerinnen und Schüler müssen trotz des Warnstreiks in die Schule kommen. "Auch diesmal bleibt die Präsenzpflicht bestehen", sagte eine Sprecherin der Schulbehörde der Deutschen Presse-Agentur. Wie immer gelte, "dass Eltern ihr Kind vom Schulbesuch dann abmelden können, wenn der Schulweg ihres Kindes objektiv unzumutbar oder die Schule de facto nicht erreichbar ist". Für Schülerinnen und Schüler der Sonderschulen habe die Bildungsbehörde ein eigenständiges Schulbussystem.













