
Parlamentswahl in Japan: Streit mit China beflügelt rechte Hardlinerin
Frankfurter Rundschau
Japan wählt ein neues Parlament. Die skandalgebeutelte Partei von Premierministerin Sanae Takaichi steht vor einem Erdrutschsieg.
Seit Oktober ist Sanae Takaichi Japans Premierministerin, jetzt will sie ihre Partei bei einer vorgezogenen Parlamentswahl zur Mehrheit führen. Ihr Programm dabei lautet, kurz gesagt: ich, ich, ich. Weil Takaichi in Umfragen deutlich besser wegkommt als ihre Liberaldemokratische Partei (LDP) – die Beliebtheitswerte der 64-Jährigen liegen bei rund 70 Prozent – verknüpft sie ihr persönliches Schicksal mit dem Abschneiden ihrer Partei bei der Abstimmung am Sonntag. Sie setze, sagte Takaichi kürzlich, ihre „Zukunft als Premierministerin auf diese Wahl“. Ihre Wähler müssten nun entscheiden, ob sie ihr die Führung des Landes anvertrauen.













