Paralympics: Deutschland verzichtet auf Einmarsch der Nationen
ZDF
Russland und Belarus sind bei den Paralympics zugelassen. Der Deutsche Behindertensportverband DBS kritisiert das deutlich - und reagiert.
Sportler aus Russland und Belarus sind bei den Paralympics zugelassen. Der Deutsche Behindertensportverband DBS kritisiert das deutlich - und reagiert. Das Team Deutschland wird bei der Eröffnungsfeier der Paralympics (Freitag, 6. März, ZDF-Stream ab 20 Uhr) dem Einmarsch der Nationen fernbleiben. Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) reagiert damit auf die Entscheidung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Russen und Belarussen über Wildcards zuzulassen. Der DBS wolle nun "solidarische Haltung gegenüber der ukrainischen Delegation respektvoll zum Ausdruck bringen". An den sogenannten Pre-Recordings - den im Vorfeld aufgezeichneten Aufnahmen, die während der Eröffnungsfeier eingeblendet werden - wird das Team Deutschland wie vorgesehen teilnehmen: "Damit verbindet das Team sportliche Fokussierung mit einer eindeutig wertebasierten Position", so der DBS in einer Presseerklärung. Der Beschluss der IPC-Generalversammlung im September 2025 und das Urteil des CAS "beinhalten ausdrücklich keine Verpflichtung, Startplätze an diese Nationen zu vergeben", so der DBS. Die Entscheidung des IPC fordere die Paralympische Bewegung in besonderem Maße heraus. Über die Paralympischen Winterspiele in Mailand und Cortina berichtet das ZDF vom 06.03.2026 bis zum 15.03.2026 täglich bei "sportstudio live".
