
NRW startet Inklusions-Offensive zur Olympia-Bewerbung
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Barrierefreie Stadien, kurze Wege für Para-Athleten und eine Milliarden-Spritze für den Sport: Ministerpräsident Wüst will Olympia mit maximaler Barrierefreiheit neu denken. Was bedeutet das für NRW?
Barrierefreie Stadien, kurze Wege für Para-Athleten und eine Milliarden-Spritze für den Sport: Ministerpräsident Wüst will Olympia mit maximaler Barrierefreiheit neu denken. Was bedeutet das für NRW?
Leverkusen (dpa/lnw) - Mit einem ehrgeizigen Inklusionsplan flankiert die nordrhein-westfälische Landesregierung die Bewerbung der Region "KölnRheinRuhr" um Olympische und Paralympische Sommerspiele. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) stellte in Leverkusen eine 10-Punkte-Offensive vor. Oberstes Ziel: "Nordrhein-Westfalen will landesweit ein neues, beispielgebendes Höchstmaß an Barrierefreiheit schaffen."
Neben NRW bewerben sich auch München, Berlin und Hamburg um eine mögliche deutsche Kandidatur für die Sommerspiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Der Deutsche Olympische Sportbund will im Herbst 2026 entscheiden, welcher Bewerber Deutschland im internationalen Verfahren vertreten soll.
"Wir wollen Spiele für alle – inklusiv, barrierefrei und für jeden erreichbar", sagte Wüst bei einem Besuch des Bundesstützpunkts Para Leichtathletik in Leverkusen mit dem viermaligem Paralympics-Sieger und Weltrekordhalter im Weitsprung, Markus Rehm.
Die Stärke Nordrhein-Westfalens im Para-Sport sei von Beginn an ein zentraler Bestandteil der Bewerbung gewesen, heißt es im 10-Punkte-Plan. "Unser Ziel ist: Jede Spielstätte, jeder Bahnhof, jede Verkehrsader, der ÖPNV sowie jede kommunale und landeseigene Infrastruktur sind zu Beginn der Spiele so barrierefrei und zugänglich wie möglich."













