
Neue Koalition verspricht "Sicherheit und Stabilität"
n-tv
Rot-Schwarz kann in Brandenburg loslegen, der Weg für das neue Bündnis ist nun frei. Frische Kräfte entsendet die CDU ins Kabinett - darunter eine Politikerin aus Bayern, die in Berlin Akzente setzte.
Rot-Schwarz kann in Brandenburg loslegen, der Weg für das neue Bündnis ist nun frei. Frische Kräfte entsendet die CDU ins Kabinett - darunter eine Politikerin aus Bayern, die in Berlin Akzente setzte.
Potsdam (dpa/bb) - Brandenburg wird künftig von einer Koalition aus SPD und CDU regiert. Das rot-schwarze Bündnis nahm jetzt die letzten Hürden.
Auf einem Landesparteitag in Potsdam stimmten die Sozialdemokraten dem Koalitionsvertrag in offener Abstimmung mit großer Mehrheit zu. 96 Prozent der Delegierten sagten Ja zum Bündnis mit der Union. Bei 121 Ja-Stimmen gab es nur eine Nein-Stimme und vier Enthaltungen.
Die CDU-Mitglieder hatten sich zuvor in einer Befragung ebenfalls klar dafür ausgesprochen: Rund 83 Prozent stimmten nach Parteiangaben für den Koalitionsvertrag. Von rund 5.000 Mitgliedern beteiligten sich demnach 1.618.
Nach dem Bruch der SPD/BSW-Koalition wollen SPD und CDU dreieinhalb Jahre bis zur Landtagswahl 2029 gemeinsam regieren - mit Ministerpräsident Dietmar Woidke an der Spitze. "Der Koalitionsvertrag hat eine sehr klare Linie", sagte er auf dem Parteitag. In bewegten Zeiten gehe es um Sicherheit und Stabilität.













